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Hans-Joachim Lenger
Mit Fichte ins Kino
Von der Geburt der Nation aus dem Geiste des Lichtspiels
(Vortrag am Hamburger Institut für Sozialforschung / Veröffentlicht in der Zeitschrift SPUREN)

 
 
Von mir angekündigt waren Thesen zum Thema Natur als Zeichen, das ich vor Monaten, wohl in einem Anflug von Leichtfertigkeit, zur Diskussion hatte stellen wollen; ohne schon zu ahnen, wie nah ich damit an eine unmittelbar politische oder quasi-politische Frage geraten war, deren Aktualität sofort erhellen mag, wenn ich daran erinnere, daß sowohl die natura als auch die natio im Lateinischen eine Geburt bezeichnen.

Wie riskant solche Geburtsaugenblicke sind, wie unversehens sie zu Abstürzen führen können, demonstrierte unlängst erst der Fall, denn um einen solchen handelte es sich hier buchstäblich, jener Geburtstagsgäste, die die Geburt der Nation am Brandenburger Tor, oder sagen wir genauer: die Wiedergeburt dieser Geburt, auf der Höhe der Zeit erleben wollten, nämlich auf der Höhe einer Video-Projektionsleinwand, die am Brandenburger Tor aufgestellt worden war und einer televisionären Übertragung eben jener Geburt diente, deren Gäste die erwähnten Gäste waren, als sie zugleich zu Schaustellern und Schauspielern des Spektakels wurden. Wobei sich zweierlei zeigte: Erstens, daß die imaginäre Ordnung, die sich im Augenblick optischer oder gar televisionärer Rückspiegelungen in Echtzeit schließt und den Naturalismus des Ich stiftet, anfällig ist für das Reale, das sich in diesem Fall ironischerweise auch im Fallgesetz Ausdruck verschaffte und Gäste wie Projektionsleinwand gleichermaßen in die Tiefe riß. Zweitens aber, und hierauf kommt es an, daß die Ordnung des Imaginären, deren Analyse wir Freud nach Lacan verdanken, sich ebenso schnell zu schließen geneigt ist, wie sich ihr Risse eintragen; in diesem Fall eines Falles und wie der Fort-Gang der Übertragung dann auch zeigte, wurde die Begegnung mit dem Realen, die das Imaginäre katastrophisch gefurcht hatte, unversehens jener Dynamik des Imaginären wieder anverwandelt, die sie übertrug, indem sie das Spektakel um jenen Anflug von Dramatik bereicherte, die Geburtsaugenblicken erst eine Art mythischer Aura verleiht. Keine wahre deutsche Geburt nämlich, erstens, ohne Komplikation, die zuerst zu meistern ist. Nichts jedenfalls hätte geeigneter sein können als dieser Absturz, um den in televisionären Verbundschaltungen versammelten Geburtstagsgästen und den nachträglichen Berichterstattern der Print-Medien vor Augen zu führen, wie spektakulär zivile, staatliche und freiwillige Hilfskorps in Deutschland verschmelzen, wenn es darum geht, Höhen zu besetzen und Verletzte zu bergen, ohne sich jener Schaulust zu begeben, in der jene die Projektionswände des kollektiven Narzißmus erklommen hatten, die Opfer ihres Sturzes wurden. So als hätte Lacans Einsicht ihre ironische Bestätigung finden sollen: "Der Blick kann in sich selbst das Objekt a der Lacanschen Algebra enthalten, in dem das Subjekt zu Fall kommt. Und es ist das Spezifische des Sehfelds wie der ihm eigenen Befriedigung, daß hier der Fall, der Sturz des Subjekts aus Strukturgründen immer unbemerkt bleibt, da er sich auf Null reduziert." (1)

Keine deutsche Geburt deshalb, zweitens, ohne kinematografische oder gar televisionäre Übertragung, die solche Komplikationen erst kommunizierbar macht. Und wenn ich vorhin schon daran erinnerte, daß es sich bei den Vorkommnissen am Brandenburger Tor um eine Wiedergeburt der Geburt handelte, um eine Geburt also, die zu enden nicht aufhört, dann nicht allein, um Klaus Theweleit meine Reverenz zu erweisen, sondern auch, um eine leichte Verschiebung meines Themas zu rechtfertigen und Sie einzuladen, mit Fichte ins Kino zu gehen. Dabei muß ich zwar, und einigen mag das unstatthaft erscheinen, für die Dauer dieser Einladung eine Differenz zurückstellen, die medientechnisch allerdings gravierend ist, nämlich die von Film und Television, um erst am Ende auf sie zurückzukommen. Aber diese Rückstellung wird es dafür auch erlauben, einige Probleme etwas genauer ins Auge zu fassen, vor die sich Fichtes Niederschrift der Wissenschaftslehre aus dem Jahr 1801 gestellt sieht, wenn sie eine Apparatur entwirft, die technisch erst einige Dezennien später eingeholt und von der televisionären Technik schließlich überholt werden wird, nämlich die eines Sehens, das selbst projektiert, was es sehen läßt; also ein Sich-Selbst-Sehen des Sehens und ein Sehen dieses Sehens beschreibt und damit einen Punkt, den Fichte folgendermaßen charakterisiert: "Ein immer lebendiger Punkt, absolute Aufregung des Lebens und des Lichts in sich selbst, und aus sich selbst." (2) Dieser Punkt, und darauf kommt es in unseren Zusammenhang an, wird sich nämlich sieben Jahre später, im Jahre 1808 und in den Reden an die deutsche Nation, als Brenn-Punkt herausstellen, an dem der Befreiungskrieg Natur in Nation transformiert oder, wie man auch sagen könnte, die Geburt der Nation aus dem Geiste des Lichtspiels stattfindet.

Was die strategische Lage angeht, von der dieser Krieg auszugehen hat, so nennt Carl Schmitts Theorie des Partisanen Fichte, Scharnhorst, Gneisenau, Clausewitz und Kleist, um "das ungeheure geistige Potential einer damals im kritischen Augenblick tatbereiten preußischen Intelligenz" zu charakterisieren: "Der Nationalismus dieser Berliner Intelligenz-Schicht war eine Sache der Gebildeten und nicht des einfachen oder gar analphabetischen Volkes. In einer solchen Atmosphäre, in der sich ein erregtes Nationalgefühl mit philosophischer Bildung vereinigte, wurde der Partisan philosophisch entdeckt und wurde seine Theorie geschichtlich möglich." (3) Was muß unternommen werden, so läßt sich jedenfalls die Ausgangsfrage in Fichtes Reden zusammenfassen, wenn der Feind das eigene Territorium besetzt und alle Mittel in seine Hände gebracht hat, die gegen ihn ins Feld geführt werden könnten? Wenn sein Sieg das Ende einer alten Ordnung besiegelte und deshalb jeder Versuch, die Mittel dieser Ordnung erneut gegen ihn aufzunehmen, die eigene Niederlage nur wiederholen könnte? Wenn der Feind also nicht nur das Territorium und die Mittel, sondern die zeitliche Ordnung selbst restlos kontrolliert, der diese Mittel angehören? Dann muß man, wie Fichte erklärt, "das neue Glied finden, welches in die Zeit eingefügt werden müßte, damit an ihm die gesunkene Nation sich aufrichte zu einem neuen Leben" (4). Es geht also nicht um eine Auflösung, sondern um ein Finden, Erfinden und Hinzufügen. Die Dinge müssen durch Einfügung eines neuen Gliedes anders verkettet oder in einer anderen Grammatik angeordnet werden, um jene Umkehrung der Situation herbeiführen zu können, die Aussicht bietet, erlittene Niederlagen in ausstehende Siege zu verwandeln.  Begreiflicherweise kann dies nur, wie Fichte sagt, "durch ein ganz neues, bisher noch niemals gebrauchtes Mittel, vermittelst der Erschaffung einer ganz neuen Ordnung der Dinge geschehen" (5). Sprechen wir also von der Technik.
 
 

Bild-Technik

Von vornherein nämlich bewegt sich die Mobilmachung in einer bemerkenswerten Mehrdeutigkeit. Einerseits operiert sie in einem technischen, vielleicht sogar schon technologischen Feld, wenn sie auf bislang unerhörte Mittel sinnt, die eingesetzt werden sollen, um die gesunkene Nation aufrichten zu können. Andererseits aber müssen Techniken ersonnen werden, die das eigene nationale Vorhaben strukturell begünstigen. Die Situation darf also nicht dadurch wieder verkehrt werden können, daß der Feind sich gleicher oder doch vergleichbarer Mittel bedient. Die Technik muß in gewisser Hinsicht unveräußerlich bleiben, was bedeutet, daß sie sich in den Händen des Feindes als untauglich herausstellen würde. Erreicht wird das, wie wir sehen werden, durch eine besondere oder vielmehr einzigartige Verbindung von Natur und Technik. Und einzigartig ist die deutsche Technik darin, daß nur aus einer spezifischen Unverfügbarkeit über sie verfügt werden kann; einer Unverfügbarkeit die im übrigen definitive Aussagen darüber erlaubt, was sich deutscher Natur nicht anfügt oder ihr nicht entspricht. So darf man beispielsweise nicht, wie Fichte sagt, "ein fremdes und ausländisches Sehwerkzeug, das entweder absichtlich auf Täuschung berechnet ist, oder das auch natürlich, durch seinen andern Standpunkt, und durch das geringere Maß von Schärfe, niemals auf ein deutsches Auge paßt, bei Betrachtung dieser Gegenstände sich unterschieben lassen" (6).

Auf dieses Sehwerkzeug wird zurückzukommen sein. Vorläufig jedenfalls läßt sich sagen, daß es zweierlei Technik gibt. Eine, die entfremdet, etwa, weil sie, wie Fichte sagt, "fremdartige Antriebe" (7) wirksam werden läßt und so die Fremdherrschaft oder Entfremdung unabsehbar verlängert. Und eine andere, die unmittelbar aus der eigenen Natur hervorgeht, auf sie paßt und das eigene Auge deshalb auch in einzigartiger Weise bewaffnen wird. Also geht es zwar um eine Technisierung dieser Natur, jedoch im Horizont einer Aufhebung von Ent-Fremdung; um ein ebenso neuartiges wie eigentümliches Sehen also, das den eigenen Blick in unvergleichbarer Weise aus der Falle des Fremden befreien wird. Die Idee der Emanzipation erscheint mithin im Licht des Krieges und die Ambivalenz der Entfremdung in Termen einer Montur, die Natur und Technik montiert: als Entfremdung von sich, aber auch als Ent-Fremdung, als Befreiung vom Fremden. In dieser Ambivalenz werden das Auge und sein Sehen auszubilden sein, und erst als vollständige Ent-Fremdung im Medium unverfügbarer Allianz-Technik mit Natur wird, so Fichte, "der wirkliche lebendige Mensch, bis in die Wurzel seines Lebens hinein, keineswegs aber der bloße Schatten und Schemen eines Menschen" (8) gebildet werden können. Sprechen wir deshalb vom wahren Bild, das die Schemen verdrängen wird.

Was nämlich das Sehwerkzeug angeht, das diesen wirklichen Menschen im Prozeß einer tiefen Bildung hervortreten lassen wird, so handelt es sich dabei um die Bildung eines einzigartigen Auges. Dieses Auge ist, wie es in Fichtes erster Rede heißt, "ein sicheres und das einzige Mittel, das einer Nation, die ihre Selbständigkeit, und mit ihr allen Einfluß auf die öffentliche Furcht und Hoffnung verloren hat, übrigbleibe, um aus der erduldeten Vernichtung sich wieder ins Dasein zu erheben, und dem entstandenen höheren Gefühle ihre Nationalangelegenheiten (...) sicher anzuvertrauen" (9). Aber auch damit ist das entscheidende noch nicht getan. Denn es wird, um die Fremde ent-fremden zu können, darauf ankommen, nicht nur Bilder zu sehen, sondern vor allem, jene Bilder zu erzeugen, in denen, wie Fichte sagt, ein "allgemeines und nationales Selbst" (10) erst anschaubar wird. Anders gesagt, geht es um eine Ordnung der Bilderzeugung, die selbsttätig entwirft, was sie sehen läßt, und deshalb vor allem anderen dieses selbsttätige Entwerfen sehen läßt: "Jenes Vermögen", sagt Fichte, "Bilder, die keineswegs bloße Nachbilder der Wirklichkeit seien, sondern die da fähig sind, Vorbilder derselben zu werden, selbsttätig zu entwerfen, wäre das erste, wovon die Bildung des Geschlechts durch die neue Erziehung ausgehen müßte. Selbsttätig zu entwerfen, habe ich gesagt, und also, daß der Zögling durch eigne Kraft sie sich erzeuge, keineswegs etwa, daß er nur fähig werde, das durch die Erziehung ihm hingegebne Bild, leidend aufzufassen, es hinlänglich zu verstehen, und es, also wie es ihm gegeben ist, zu wiederholen, als ob es nur um das Vorhandensein eines solchen Bildes zu tun wäre." (11) Nicht von ungefähr tritt das Phänomen der Wiederholung, das später dem Tod und dem Ausland zugeordnet werden wird, an einem Ort auf, den man nur mit Vorbehalt den des Realen nennen dürfte. In gewisser Hinsicht zeichnet sich das Reale nämlich auch bei Fichte dadurch aus, nicht vor Augen treten zu können, wird es doch von jenem Blick schon gebrochen, dem es erscheint. Das Objekt a der Lacanschen Algebra tritt, anders gesagt, im Feld des Sehens an jenem Punkt auf, an dem das Subjekt ein Tableau erblickt, in dem es selbst zwar nur als "blinder Fleck" vorkommt, deshalb jedoch aber eine Struktur konstituiert, über die es bei Lacan heißt: "Das Bild ist sicher in meinem Auge. Aber ich, ich bin im Tableau." (12) Anders gesagt, sieht das Ich ein Bild, in dem es zwar nicht erscheint, weil es am Geometralpunkt des Sehens verortet ist. Aber dieser Geometralpunkt gehört als Lichtpunkt bereits in das Tableau, das gesehen wird und deshalb auch das Sehen zu sehen gibt. Also geht es um das Sehen dieses Sehens oder, wie Fichte sagt, um die absolute Identität von Sehen und Lichtzustand (13). In ihr ist die Spaltung des Subjekts am Ort einer Verschmelzung gehoben, der jener des absoluten Wissens ist. Kein Sehen ohne Sehen dieses Sehens, und keine Anschauung, ohne mögliche Anschauung bereits in dem einen Blick überschaut zu haben, den Fichtes Wissenschaftslehre "untheilbar" (14) nennt. Man wird deshalb auch nicht überrascht sein, das absolute Wissen bei Fichte als ein geschlossenes Auge vorgestellt zu sehen, in dem das Sehen mit dem Lichtzustand verschmilzt; in den Worten der Wissenschaftslehre von 1801: "In diesem also in sich geschlossenen Auge, in welches nichts Fremdes hineintreten, und welches nicht aus sich hinausgehen kann zu einem Fremden, steht nun unser System; und diese Geschlossenheit, die sich eben auf die innere Absolutheit des Wissens gründet, ist der Charakter des transcendentalen Idealismus. Sollte es doch aus sich herauszugehen scheinen, wie wir allerdings darauf schon gedeutet haben, so müßte es eben zufolge seiner selbst aus sich - welches es dann nur in einer besondern Rücksicht als sich setzte - herausgehen." (15)
 

Ton-Technik

Die Projektionsräume des transzendentalen Idealismus verleihen dem Begriff der Bildung also erst jene Tiefenschärfe, die im übrigen noch dort wirksam sein wird, wo dieser Idealismus - wie bei Marx - seine Revolutionshoffnung auf die sinnlich-konkrete Arbeit als "Bildnerin" der Gebrauchswerte stützen wird. Stets erscheint die Welt diesem Sehen geneigt, sich zur Gänze zu fügen und dem Subjekt zu erstatten, was es sich schuldet, um ganz zu sein. Darin besteht das Drama der Entfremdung und die Ambivalenz, in der es sich vollzieht. So sehr nämlich das Objekt a den Mangel zu symbolisieren geeignet ist, der dem Subjekt mit der Spaltung eingeschrieben ist, so sehr teilt sich ihm auch jene Ambivalenz mit, die das Subjekt dazu treiben wird, es in den Rang eines Phantasmas zu erheben, mit dem es zur Gänze selbst verschmelze. Fichte jedenfalls situiert den Trieb an jenem Ort, an dem das Subjekt als "blinder Fleck" des Sehens zugleich als Lichtpunkt im Tableau situiert ist. Dieser Trieb funktioniert innerhalb der Bildprojektion sozusagen als Integral, das in die imaginäre Ordnung des Sehens eingelassen ist und seiner eigenen Natur umso freimütiger folgen kann, als diese Ordnung des geschlossenen und nur sich sehenden Auges auf dem Ausschluß des Fremden, der Unterbrechung, des Todesprinzips gerade beruht. Indem er also in exklusiver Weise Lebenstrieb ist, kann Fichtes Trieblehre ihn vollständig jenem "Grundtrieb" zuweisen, der auf die Verschmelzung zielt und in gewisser Hinsicht garantiert, daß, wie Fichte sagt, "jenes göttliche Leben niemals eintritt in den Tod des stehenden Seins, sondern immerfort bleibet in der Form des fließenden Lebens" (16).

Um das Fließen des Lebens als ungeteilte Identität von Sehen und Gesehen-Werden garantieren und so den Todestrieb ausschließen zu können, wird also ein spezifisches Speicher- oder Aufschreibesystem unverzichtbar, dessen kontinuierliche Anordnung und ungebrochene Transparenz geeignet ist, aus der Ambivalenz herauszuführen, die das Objekt a auszeichnet und die jenen Mangel anzeigt, der das Subjekt furcht. Zwar ist Fichtes Trieb, der in den Reden an der Grenze des Sehens oder am Ort einer Inversion dieses Sehens einsetzt, einerseits verspannt in die Gefüge des absoluten Wissens, das sich als Identität von Projektion und Sehen weiß und alles Fremde als Gefahr tödlicher Unterbrechung ausgeschlossen hat. Andererseits aber schreibt sich der Trieb aus jener Unruhe her vor, die im Feld des Sehens als Zeittakt eines Ineinanders von Lichtpunkt und "blindem Fleck" besteht und unablässig als Hiatus oder Saltus, wie Fichte sagt, quantitiert (oder das Objekt flimmern läßt, wie Lacan an einer Stelle bemerkt); andererseits also markiert sich die Gefahr möglicher Unterbrechung im Sehfeld selbst immer wieder. In strategischer Absicht muß deshalb das Integral des Triebes eingeführt werden, der für das Fließen eines ebenso naturhaften wie urwüchsigen Lebens einsteht. Dieses Integral findet sich in der deutschen Sprache, die eine "ursprünglich ausbrechenmünssende lebendige Sprachkraft der Natur" (17) darstellt und deshalb ein einzigartiges System der Niederschrift und Lektüre beschreibt. Fichte hebt in den Reden die Sprache hervor, "welche der wahre gegenseitige Durchströmungspunkt der Sinnenwelt, und der der Geister ist, und die Enden dieser beiden also ineinander verschmilzt, daß gar nicht zu sagen ist, zu welcher von beiden sie selber gehöre; wie verschieden die Folge dieses Einflusses ausfallen möge, da, wo das Verhältnis ist, wie Leben, und Tod, läßt sich im allgemeinen erraten." (18) Ebenso eigentümlich wie unverfügbar werden das deutsche Denken und sein Kriegsplan nationaler Erziehung also, indem die Sprach-Natur als Springquell des Lebens in den Projektionsräumen stets schon zur Geltung kommt; indem sie hier das fließende und strömende Element des Triebes zur Geltung bringt und dafür sorgen wird, daß es sich um ein spezifisch deutsches Sehwerkzeug handelt, welches im Verlauf des Kriegs in Anschlag gebracht wird. Erst eine Sprache, die unmittelbar aus der Natur hervorgeht und deshalb nicht willkürliches System von Zeichen ist, sondern Lautwerden der Natur selbst, kann hinreichend Gewähr bieten, daß die Projektion und das Sehen Bahnen des Lebenstriebes folgt und nicht der Logik von Abbruch oder Unterbrechung, in der sich das Fremde, die Bildlosigkeit, Unanschaubarkeit und der Tod anzeigen; in Fichtes Worten: "Diese lebendige Wirksamkeit des Gedankens wird nun sehr befördert, ja, wenn das Denken nur von der gehörigen Tiefe und Stärke ist, sogar notwendig gemacht, durch Denken und Bezeichnen in einer lebendigen Sprache. Das Zeichen in der letzten ist selbst unmittelbar lebendig, und sinnlich, und wieder darstellend das ganze eigene Leben, und so dasselbe ergreifend, und eingreifend in dasselbe; mit dem Besitzer einer solchen Sprache spricht unmittelbar der Geist, und offenbart sich ihm, wie ein Mann dem Manne. Dagegen regt das Zeichen einer toten Sprache unmittelbar nichts an; um in den lebendigen Fluß desselben hineinzukommen, muß man erst historisch erlernte Kenntnisse aus einer abgestorbenen Welt sich wiederholen, und sich in eine fremde Denkart hineinversetzen. Wie überschwenglich wohl müßte der Trieb des eignen Denkens sein, wenn er in diesem langen und breiten Gebiete der Historie nicht ermattete, und nicht zuletzt auf dem Felde dieser bescheiden sich begnügte. So eines Besitzers der lebendigen Sprache Denken nicht lebendig wird, so kann man einen solchen ohne Bedenken beschuldigen, daß er gar nicht gedacht, sondern nur geschwärmt habe. Den Besitzer einer toten Sprache kann man in demselben Falle dessen nicht sofort beschuldigen; gedacht mag er allerdings haben nach seiner Weise, die in seiner Sprache niedergelegten Begriffe sorgfältig entwickelt; er hat nur das nicht getan, was, falls es ihm gelänge, einem Wunder gleich zu achten wäre." (19)

Erst mit der Einführung einer Sprache, aus der unmittelbar und ohne Dazwischenkunft des unterbrechenden Todes die urwüchsige Natur spricht, werden also jene Tiefe und Stärke eingeführt, die das Operationsfeld des deutschen Partisanen ebenso definieren wie die Perspektiven seines Übergangs zum regulären Krieg vorzeichnen. Er wird, indem er sich gegen die Ausländer richtet, für das Leben selbst Partei ergreifen; denn "wir haben diesen Glauben an den Tod, im Gegensatze mit einem ursprünglich lebendigen Volke, Ausländerei genannt" (20). Die vielfältigen Linien, an denen in diesem Krieg gefochten werden wird, lassen sich deshalb auch in Oppositionen von Natur und Künstlichkeit, Leben und Tod, Bild und Unbildlichkeit, Notwendigkeit und Willkür, Fluß und Unterbrechung oder Stagnation und Strömen fixieren - und es nimmt nicht wunder, wenn es bis auf den heutigen Tag diese Oppositionen sind, in denen hierzulande rezipiert wird, was man zuvor zum "französischen Denken" stempelte (21). Diese Oppositionen bilden insgesamt ein bewegliches Ganzes, das die Feindschaften verteilt und den Verlauf des Krieges vorschreibt. Fichte: "Naturgemäßheit von deutscher Seite, Willkürlichkeit und Künstelei von der Seite des Auslands sind die Grundunterschiede" (22); oder, um auf die Aktualität Fichtes auch in einigen Momenten gegenwärtiger Wissenschaftsdiskussion zu verweisen, nämlich ebenfalls in Hinblick auf Frankreich: "Was in diesen Sprachen man nur vom Ausländer selbst lernen kann, sind meistens aus Langeweile und Grille entstandene neue Moden des Sprechens, und man ist sehr bescheiden, wenn man auf diese Belehrung eingeht." (23)

Um zu vermeiden, daß sich jene Unterbrechungen im Sprechen der Sprache wiederholen, die als Integral des Triebes Sehen und Licht der Welt durchquert, nicht wie sie ist, sondern werden soll, kommt also alles darauf an, der Projektion von Bildern jene Tonspur einzuschreiben, die das Sprechen einerseits im projektiven Feld des Sehens verankert und es andererseits jenen Hiatus tilgen läßt, der im Zeittakt des Ineinanders von "blindem Fleck" und Lichtpunkt wiederkehrt. Und das bedeutet, die Sprache selbst als bildhaft zu denken. Es kommt also darauf an, alles aus ihr zu tilgen, was nicht in einem Vorstellungsbild aufgeht, kurz, die Willkür oder Arbitrarität dessen auszuschalten, was man heute einen Signifikanten zu nennen sich angewöhnt hat. "Es ist", erklärt Fichte, "vom übersinnlichen Teil der Sprache die Rede, vom sinnlichen zunächst und unmittelbar gar nicht. Dieser übersinnliche Teil ist in einer immerfort lebendig gebliebenen Sprache sinnbildlich, zusammenfassend bei jedem Schritte das Ganze des sinnlichen und geistigen, in der Sprache niedergelegten Lebens der Nation in vollendeter Einheit, um einen, ebenfalls nicht willkürlichen, sondern aus dem ganzen bisherigen Leben der Nation notwendig hervorgehenden Begriff zu bezeichnen, aus welchem, und seiner Bezeichnung, ein scharfes Auge die ganze Bildungsgeschichte der Nation rückwärtsschreitend wieder müsste herstellen können. In einer todten Sprache aber, in der dieser Theil, als sie noch lebte, dasselbige war, wird er durch die Ertödtung zu einer zerrissenen Sammlung willkürlicher und durchaus nicht weiter zu erklärender Zeichen ebenso willkürlicher Begriffe, wo mit beidem sich nichts weiter anfangen lässt, als das man sie eben lerne." (24)

Die Abfolge der Bilder muß also mit einer Tonspur versehen werden, die einerseits supplementären Status erhält, indem sie das Flimmern des Bildes einebnet oder verschleift. Aber dies wird andererseits nur unter der Voraussetzung gelingen, daß ohne Unterbrechung gesprochen wird; was, wie sich in Fichtes Anstrengung zeigt, die differenzielle Ordnung der Sprachzeichen in Termen einer strömenden Natur-Kraft von Sprache aufzuheben, an den prekären Ort einer einzigartigen Entscheidung führt. Denn der Ausschluß des Fremden stößt, noch bevor er sich aus der Natur ununterbrochenen Sprechens vollziehen läßt, auf eine Unterbrechung im Innern dieses Sprechens, in welcher der Hiatus von Sehen, Gesehen-Werden und Sehen dieses Sehens und Gesehen-Werdens stets schon wiedergekehrt ist; alle Anstrengungen Fichtes, der quantitierenden Ordnung projektiver Bilderzeugung jene ununterbrochen gegenwärtige Tonspur einzuschreiben, die den Hiatus von Licht und Leben sprachlich zum "Übergang ohne Sprung" (25) verschmilzt, zeichnen nur die Nicht-Erfahrung dieses unmerklichen Sturzes nach. Eines Sturzes, der nämlich zugleich durchfallen wie verkannt werden muß, wo Fichte auf jenen "erweiterten Gebrauch des Zeichens" (26) zu sprechen kommt, in dem die Sprache das Übersinnliche durchläuft und sich hierin "erweitert". Allen Versicherungen nämlich zum Trotz, die Worte seien Dinge wie alle anderen "unmittelbar gegenwärtigen Dinge" auch, also "keineswegs willkürliches Machwerk" (27), muß er dem Sprachgebrauch eine nicht zu schließende Unterbrechung vorausgeschickt haben, aus dem er sich zunächst zu sammeln hat, um einsetzen zu können:  "Denn obwohl in Beziehung auf das letztere [das Übersinnliche; Verf.] der stetige Fortgang der Naturbeobachtung durch freie Besinnung und Nachdenken unterbrochen wird, und hier gleichsam der unbildliche Gott eintritt; so versetzt dennoch die Bezeichnung durch die Sprache das Unbildliche auf der Stelle in den stetigen Zusammenhang des Bildlichen zurück; und so bleibt auch in dieser Rücksicht der stetige Fortgang der zuerst als Naturkraft ausgebrochenen Sprache ununterbrochen, und es tritt in den Fluß der Bezeichnung keine Willkür ein" (28). Freie Besinnung und Nachdenken, die alle Naturbeobachtung unterbrechen und ihr darin unveräußerlich sind, zeigen also jene Fraktur eines Sprechens an, die das Sagbare schon versehrt haben muß, um es sagen zu können. Anders gesagt, muß sich Fichtes Sprachnatur, die keine Willkür eintreten lassen darf, einer solchen Willkür schon schuldig gemacht haben: wenn sie ins Bildliche zurückversetzt, was als "unbildlicher Gott" eingetreten sein muß, vollzieht sie eine Übertragung, die - am blinden Fleck des geschlossenen Auges - immer nur nachträglich sein kann. Der bildlose Gott, der jüdische also, läßt im Innern dieses Auges sehen, was sich nicht sehen läßt, um es sehen lassen zu können; weshalb er aber auch, da er bei Fichte nur "gleichsam" eintritt, von der projektiven Gewalt eines sprachlichen Bildergebots schon erfaßt ist, das dazu anhalten wird, die Spuren zu tilgen, die ein Früher-als-Präsenz anzeigen. Der unbildliche Gott markiert im Innern der nahtlosen Verbindung von Natur und Zeichen einen Riß, der nur aus den Reserven ausbrechender Naturkräfte geschlossen werden kann, die in der Sprache stets schon ausbrechen. Weshalb sich eine Bewegung, die man einen strukturellen Antisemitismus nennen könnte, nicht nur am Horizont jenes Kriegsplans abzeichnet, der hier entworfen wird, sondern im Innern seines Entwurfs selbst schon konstitutiv ist.
 

Gynäkologie

Ich will damit abbrechen, nicht jedoch, ohne noch ein Stichwort gegeben zu haben zu Reden, die heutzutage an die Nation ergehen und, wie man sehen wird, die von Fichte vorgezeichnete Ordnung von Bildprojektion und lesbarer Tonspur in gewisser Hinsicht wiederholen; wenn auch in einer anderen Ordnung der Technologie als der des akustischen Films, nämlich dem einer elektronischen Bilderzeugung in ubiquitärer Echtzeit-Übertragung, teils in analogen, teils in digitalen Signalen. In seinen Reden, die jüngst bei suhrkamp erschienen und die, wie ich denke, völlig zu Recht Versprechen auf Deutsch heißen, nämlich über die Intention des vom Verfasser Beabsichtigten hinaus so heißen, spricht Peter Sloterdijk gegen Ende von zwei Praktiken, die es heute auszubilden gelte. Es handelt sich um eine "politische Meteorologie" auf der einen und eine "politische Gynäkologie" auf der anderen Seite (29). Auch was die neuesten Geburtstechniken angeht, so kommen sie ohne jenes Licht nicht aus, das dem Sehen des Zur-Welt-Kommenden stets schon entgegenkommt, entgegensieht und sein Sehen gleichermaßen belichtet wie verdoppelt. "Das Licht der Welt", schreibt Sloterdijk, "kommt dank endoskopischer Zudringlichkeit dem Ungeborenen entgegen und belichtet es in seinem präexistentiellen Noch-nicht(da)sein. Das in den Mutterleib vorauseilende Licht ist so enthüllend und so grell, daß ein gleichzeitig eindringendes Objektiv das plazentare Leben aufzeichnen kann wie bei hellichtem Tag." (30). Nach diesem Modell soll auch jene politische Gynäkologie verstanden werden, die bei der nunmehr sich vollziehenden deutschen Wiedergeburt der Geburt hilfreiche Dienste zu leisten hat. Keine wahre deutsche Geburt, sagte ich deshalb zu Beginn und am Fall des Brandenburger Tors, ohne eine Übertragung, in der sich Natur in Nation überträgt und doch eigentlich nur die Übertragung selbst überträgt, indem sie beide darin als Bild und Substitut projektiver Maschinerien sichtbar macht. Was sich, wie Sie sich erinnern, auf Fichte nur zurückschneiden ließ um den Preis, jene medientechnische Zäsur zu vernachlässigen, die das nachträgliche Flimmern des Kinematographen von jenem mit 50 hz und mehr getakteten Video- oder Televisions-Schirm unterscheidet, der in Echtzeit projektiert und deshalb im gleichen Maß die Realzeit nachhinken läßt, wie die Übertragung flimmerfrei wird, nämlich die politischen Entscheidungen zum nachträglichen Effekt von Übertragungstechniken hat werden lassen; wie etwa jene Nacht erwies, in der die Mauer fiel. Sloterdijks Technik, die in das televisionär konstituierte Feld des Sehens das Objekt a auf der Höhe der Zeit einführt, erfaßt bereits die ganze Welt, nämlich ein Sehen des Sehens, das sich extramundan situiert: so spielen, wie Sloterdijk sagt, "die neuen künstlichen Himmelskörper, auch wenn sie nicht herunterfallen, für die menschheitliche Selbstwahrnehmung eine nicht hoch genug einzuschätzende Rolle. Denn unter den zahlreichen Satelliten, die zur Zeit über der Erde stationiert sind, gibt es einige, die mit ihren Kameraaugen und ihren Bildfunksystemen die Erde permanent im Blick halten. Diese künstlichen Augen, zumeist Militär- und Klimasatelliten, haben für die Selbsterfahrung der Menschen auf ihrem Aufenthaltsort eine unabsehbar weitreichende Bedeutung" (31). Hierbei handelt es sich, wie wir erfahren, um Satellitenaugen, "die das uralte Phantasma des göttlichen Herabschauens von sehr weit oben technisch realisieren" (32).

So erblickt sich die Wiedergeburt der nationalen Geburt heute aus orbitalen Perspektiven: vorerst als Wetterkarte aus Satellitenaugen. Die Göttlichkeit dieses Blicks aber, und Sloterdijk läßt dies nur anklingen, um es vergessen zu können, ist die einer militärischen Totale, in der nichts und niemand mehr die Möglichkeit hätte, sich dem transzendentalphilosophischen Phantasma der Präsenz zu entziehen. Die neueste Geburt der Nation aus dem Geiste des Lichtspiels vollzieht sich also in einem Sehen des Sehens, das als lückenlose Projektion und Aufzeichnung, als digitale Codierung und Übermittlung von Wirklichkeit das Reale endlos tilgen wird. Weshalb die Satelliten, gerade wenn "sie nicht herunterfallen" (Sloterdijk), ein Sehfeld beschreiben, dessen eigenartige Struktur zur Ausarbeitung einer philosophischen und dann auch politischen Strategie nötigt: für die Nullstelle eines Sturzes zu zeugen, die unbemerkt bleibt. Ist es doch, wie mit Lacan schon am Fall des Brandenburger Tors auffiel, "das Spezifische des Sehfelds wie der ihm eigenen Befriedigung, daß hier der Fall, der Sturz des Subjekts aus Strukturgründen immer unbemerkt bleibt, da er sich auf Null reduziert."
 
 

 



 

(1) Jacques Lacan, Das Seminar XI, Olten 1980, S.83
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(2)  Johann Gottlieb Fichte, Darstellung der Wissenschaftslehre aus dem Jahr 1801, in: Fichtes Werke II, Berlin 1971, S.24
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(3)  Carl Schmitt, Theorie des Partisanen, Berlin 1963, S.49
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(4)  Johann Gottlieb Fichte, Reden an die deutsche Nation, Werke VII, Berlin 1971, S.272
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(5)  Fichte, Reden, S.272
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(6)  Fichte, Reden, S.268
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(7)  Fichte, Reden, S.289
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(8)  Fichte, Reden, S.301
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(9)  Fichte, Reden, S.274
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(10)  Fichte, Reden, S.274
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(11)  Fichte, Reden, S.284f.
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(12)  Das Seminar XI, S.102
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(13)  Lacan erläutert: "Von Grund aus bestimmt mich im Sichtbaren der Blick, der im Außen ist. Durch den Blick trete ich ins Licht, und über den Blick werde ich der Wirkung desselben teilhaftig. Daraus geht hervor, daß der Blick das Instrument darstellt, mit dessen Hilfe das Licht sich verkörpert, und aus diesem Grund werde ich - wenn Sie mir erlauben, daß ich mich, wie so oft, eines Wortes bediene, indem ich es in seine Komponenten zerlege - photo-graphiert." (Lacan, Das Seminar XI, S.113)
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(14)  Fichte, Darstellung..., S.12
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(15)  Fichte, Darstellung..., S.37
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(16)  Fichte, Reden, S.304
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(17)  Fichte, Reden, S.315
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(18)  Fichte, Reden, S.326
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(19)  Fichte, Reden, S.332
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(20)  Fichte, Reden, S.373
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(21)  vgl. den Aufsatz von Jürgen Link im vorliegenden Heft.
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(22)  Fichte, Reden, S.337
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(23)  Fichte, Reden, S.326f.
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(24)  Fichte, Reden, S.325
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(25)  Fichte, Reden, S.316
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(26)  Fichte, Reden, S.318
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(27)  Fichte, Reden, S.319
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(28)  Fichte, Reden, S.319
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(29)  Peter Sloterdijk, Versprechen auf Deutsch, Frankfurt/M. 1990, S.64
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(30)  Versprechen, S.61
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(31)  Versprechen, S.56f.
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(32)  Versprechen, S.57
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